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Exzellente Wissenschaft

Wissenschaft schafft die Grundlagen für neue Produkte und innovative Prozesse der Zukunft. Sie sorgt für die internationale Wahrnehmung einer Region und fungiert als Magnet für »kluge Köpfe« und innovative Unternehmen. Neben der globalen kommt der Wissenschaft auch eine regionale Bedeutung zu - als ein wichtiger Partner für Unternehmen.

Die Forschungslandschaft in Sachsen ist mit vier staatlichen Universitäten, fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften, fünf Kunsthochschulen und einer großen Anzahl außeruniversitärer Forschungseinrichtungen hervorragend aufgestellt.

Bis 2016 meldeten die sächsischen Hochschulen stets die meisten Patente in Deutschland an. 2017 sank der Wert erstmals seit Jahren unter 100 Patenten. Damit liegt Sachsen aktuell hinter Nordrhein-Westfalen auf Platz 2. 

Die Ausgaben sächsischer Hochschulen liegen insgesamt bei 5 % aller Ausgaben deutscher Hochschulen. Mit 6,8 % aller deutschen Drittmittel akquirieren sächsische Hochschulen einen deutlich über ihren Anteil an allen universitären Ausgaben hinausgehenden Anteil. Hierbei lag und liegt ein besonderer Schwerpunkt auf öffentlichen Drittmitteln des Bundes sowie direkten Förderungen der Europäischen Union. Zugenommen hat dabei die Einwerbung von Drittmitteln der DFG, bezüglich derer der Anteil Sachsens am gesamtdeutschen Aufkommen von ca. 4,5 in 2006 auf mehr als 6 % in 2016 anstieg (Anstieg von 49,7 Mio. Euro auf 153,1 Mio. Euro). Der Gesamtanteil sächsischer Hochschulen am deutschen Drittmittelaufkommen liegt seit ca. 2010 stabil bei 7 % oder merklich darüber. Die eingeworbenen Drittmittel je Professor sind die höchsten in Deutschland.

Im Freistaat Sachsen existiert eine vielfältige Gründungsunterstützungslandschaft. Im Bereich Wissens- und Technologietransfer haben die sächsischen Hochschulen ein breites Portfolio institutionalisierter Unterstützungsangebote aufgebaut. Die Qualität der Bemühungen der Hochschulen im Bereich Gründungsförderung wird dabei auch durch deren überdurchschnittliches Abschneiden im Gründungsradar des Stifterverbandes unterstrichen. 

In der Hightech-Industrie wurden 2016 deutschlandweit knapp 1.400 Unternehmen gegründet. Im Softwarebereich und bei den sonstigen technologieintensiven Dienstleistungen gab es gut 2.800 bzw. 7.200 Neugründungen. In Sachsen wurden 2016 rund 700 Neugründungen in den forschungs- und wissensintensiven Wirtschaftszweigen registriert, knapp 1.100 waren es in den übrigen neuen Ländern (ohne Berlin). 

Es zeigt sich, dass Sachsen beim Gründungsgeschehen in den Hightech- und wissensintensiven Dienstleistungsbranchen über viele Jahre Stärken hatte. So wies Sachsen für alle hier betrachteten Branchen stets eine höhere Gründungsintensität auf als die übrigen neuen Länder. In der Hightech-Industrie zeigte Sachsen zudem für mehrere Jahre im Zeitraum 2000 bis 2012 die höchsten Gründungsintensitäten. In den letzten vier Jahren verzeichnet Sachsen allerdings einen Rückgang der Gründungsintensitäten in der Hightech-Industrie. 

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Forschungseinrichtungen in Sachsen

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Quelle: SMWK

    Patentanmeldungen der Hochschulen nach Bundesländern

    Patentanmeldungen der Hochschulen nach BundesländernIcon Bild vergrößern

    Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt: Jahresbericht 2017

    Sächsischer Hochschulentwicklungsplan 2025

    gefördert durch

      EFRE-ESF-Logo

      Quelle: SMWA

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