1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Hervorragende Bildung

Bildung von heute nimmt eine Schlüsselrolle für die Innovationsprozesse von morgen ein. Schulische oder akademische Ausbildung schafft die breite und vielfältige Basis für Kreativität.

Schulische Bildung
Sachsens Schulen zeichnen sich durch eine hervorragende Bildungsqualität aus. Sie gehen in den letzten Jahren regelmäßig als Sieger im bundesweiten Bildungsmonitor hervor. Besondere Stärken weist der Freistaat bei den untersuchten Handlungsfeldern Förderinfrastruktur, Schulqualität, Bildungsarmut und Forschungsorientierung (jeweils 1. Platz) auf. Eine weitere Spitzenposition im Bundesvergleich hat Sachsen bei den Ganztagsangeboten. Die Schüler verfügen über hohe Kompetenzen und nur wenige Schüler erreichen nicht die Mindeststandards im Lesen.

Akademische Bildung
Das vielseitige und attraktive Studienangebot der sächsischen Hochschulen überzeugt nach wie vor Abiturienten aus allen Teilen des Landes sowie darüber hinaus, in Sachsen zu studieren. Knapp 109.000 junge Menschen studieren im Freistaat – etwa 18.000 kommen davon aus dem Ausland.
Sachsen hat seit vielen Jahren einen positiven Wanderungssaldo (Verhältnis von zuwandernden zu abwandernden Studienanfängern in einer Region). 2016 lag er bei +2.491 und entspricht etwa dem Durchschnitt der neuen Länder (+2.719 Studierende).
Beim Vergleich der Bundesländer untereinander steht Sachsen bei der Studienanfängerquote nach dem Land des Studienorts auf Rang 3 und unter den Flächenländern auf Rang 1. Die Beliebtheit Sachsens als Studienort kann u.a. mit vergleichsweise günstigeren Lebenshaltungskosten und einem gut ausgebauten Hochschulsystem begründet werden.

Land der Ingenieure
Sachsen besitzt eine lange ingenieurtechnische Tradition. Diese setzt sich auch heute fort.
Hier entstanden die ersten technischen Bildungsstätten. Die TU Dresden ist heute mit etwa 31.000 Studierenden die größte Technische Universität in Ostdeutschland.
Die Zahl der Studienanfänger im Erststudium an Universitäten liegt in Sachsen vor allem in den Ingenieurwissenschaften deutlich über dem gesamtdeutschen Niveau.
Über ein Fünftel aller Studienanfänger in Sachsen entscheiden sich für ein Studienfach der Ingenieurwissenschaften. Das ist Platz 1 in Deutschland, wobei zwischen den Anteilen der Studienanfänger in den Ingenieurwissenschaften kaum Unterschiede zwischen alten und neuen Ländern bestehen. Ebenso gut schneidet der Freistaat hinsichtlich der Absolventenzahlen in diesen Fächern ab. Damit liegt Sachsen nicht nur im Vergleich der Länder an der Spitze, sondern auch deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Der Freistaat hat von allen Ländern die höchste Ingenieurdichte: 24,8 % aller Absolventen in MINT-Fächern an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen (2016) belegten Ingenieurwissenschaften.

Marginalspalte

Fachkräftestrategie Sachsen 2030

Fachkräftestrategie Sachsen 2030

Quelle: SMWA

gefördert durch

    EFRE-ESF-Logo

    Quelle: SMWA

    © Institution